Kanada 2011-12
Nach einem langen, fuer manche sehr aufregenden Flug kamen wir alle 23 (Schueler und Lehrer) wohlbehalten in Winnipeg an. Obwohl manchen von uns schon die Augen zufielen, blieb fuer Muedigkeit keine Zeit, denn unsere Gastfamilien und -lehrer holten uns direkt vom Flughafen ab.
Natuerlich war mit diesem Moment noch laengst nicht alle Aufregung verflogen, aber niemand haette herzlicher aufgenommen werden koennen. Nach einer kurzen Begruessung am Freitagmorgen in der Acadia Junior High School begann unser erstes unserer beiden kanadischen Wochenenden, diesmal noch ein besonders langes, da es das letzte Wochenende vor dem kanadischen Schulbeginn war. Viele von uns wurden von unseren Gastfamilien in die Staaten mitgenommen, andere durften an einen der vielen wunderschoenen Seen Kanadas fahren, die eher an das Meer erinnern oder "einfach nur" eine Motorbootfahrt auf den Fluessen Winnipegs machen. Jeder hatte also genug zu tun und hatte Gelegenheit, ganz auf eigene Faust Land und Leute kennen zu lernen.
In der folgenden Woche begannen dann die Schulausfluege, die Lehrer und Schueler gemeinsam unternahmen. Was es auch war, ob der Besuch eines Wasserkraftwerkes, des Strandes, einer Halbwueste (auch das gibt es in Kanada - trotz allem Schnee und aller Kaelte), des aeltesten Stadtteils Winnipegs... wir bekamen einen sehr umfassenden und differenzierten Blick auf das Leben und die Kultur unserer Gastgeber. Wie herzlich wir aufgenommen wurden udn aufgehoben sind, beweisen die Bilder vom Potluck-Dinner, dem Willkommens-Essen, das fuer uns gegeben wurde, bei dem wir auch eine unvorstellbar schwere Tasche mit Willkommensgescheneken erhielten.
Auch waehrend dieser Woche wurde bestens fuer unsere Abendunterhaltung gesorgt, denn unsere Gasteltern koennten gar nicht mehr fuer uns tun. Einige von uns durften in das MTS-Center, um das Maroon5-Konzert zu besuchen.
Nach einem zweiten Wochenende mit fantastischem Wetter (s.Fotos) erhielten wir schliesslich auch einen Einblick in den Unterricht in Kanada, denn endlich, endlich :) besuchten wir die Schule mit unseren Gastschuelern. Das war nicht allzu schlimm, da sich auch das Wetter der Situation anpasste und mit einem grossen Sprung rutschten die Temperaturen zunaechst einmal in den Keller. Gerade richtig fuer die Sweat Lodge, das traditionelle Schwitzzelt der Eingeborenen, das wir nun besuchen duerfen.
Also werden auch unsere letzten Kanadatage spannend und aufregend. Wir sind gespannt, was uns noch erwartet. Nur eines ist gewiss, der Abschied in ein paar Tagen wird sehr, sehr schwer fallen...
