Schüleraustausch Frankreich 2011
Nach drei Filmen, drei Pausen bei mehr oder weniger sauberen Raststätten und insgesamt fast 13 Stunden Fahrt kamen wir, das heißt 38 Schüler der 8. und 9. Klassen, endlich im sonnigen Romans an. Als wir unsere Gastfamilien schließlich gefunden hatten, wurden wir sofort mit den in Frankreich üblichen „bises“ begrüßt.
Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten konnten wir uns am Wochenende gut an die französischen Sitten gewöhnen. Am Montag hatten wir nach den ersten aufregenden Tagen viel auszutauschen, was die gemeinsamen Unternehmungen mit den Gastfamilien anging. Es war nämlich von einer interessanten Burgbesichtigung bis zum Besuch eines privaten Schwimmbads alles dabei. Einige hatten auch die Möglichkeit, sich im Schlittschuhlaufen zu erproben.
Am ersten Schultag wurden sowohl die Schüler des Collège als auch die des Lycée von den Franzosen sehr genau betrachtet. Am Vormittag erhielten wir eine sehr ausführliche Führung durch die Schulen von den zum Teil etwas strengen „Surveillants“, den französischen Aufsichtspersonen. Dabei konnten wir viele Unterschiede zu unserem Gymnasium feststellen. Mittags aßen wir dann in der Kantine, in der das aus mehreren Gängen bestehende Essen etwas gewöhnungsbedürftig war. Nachmittags nahmen wir am Unterricht unserer Austauschpartner teil.
Am nächsten Tag machten wir einen gemeinsamen Ausflug in die Altstadt und das galloromanische Museum Viennes. Bei niedrigen Temperaturen hatten wir danach auch noch Zeit zum Shoppen.
Am Mittwochvormittag konnten dann die meisten Schüler ausschlafen, denn der Unterricht begann erst um 10 Uhr. Da es in Strömen regnete und wir nicht in den Hochseilklettergarten fahren konnten, schauten wir uns am Nachmittag im Kino von Romans den lustigen Animationsfilm „Un monstre à Paris“ an.
Am Donnerstag fuhren die deutschen Schüler in eine Nougaterie in Montélimar, wo einige leckere Mitbringsel für die deutschen Familien gekauft wurden. Anschließend hatten wir bei strahlendem Sonnenschein viel Freizeit auf dem typisch französischen Markt von Nyons. Kulturelle Informationen erhielten wir auf dem höhergelegenen Schloss von Grignan, von dem man einen beeindruckenden Ausblick auf die wunderschöne Landschaft der Vorprovence hat.
Am Freitag arbeiteten wir an einem deutsch-französischen Projekt und erstellten Plakate und Artikel für unseren Blog. Danach gingen wir in das Stadtzentrum von Romans und bekamen dort eine Führung. Anschließend war wieder Shoppen angesagt.
Das letzte Wochenende verging viel zu schnell und schließlich mussten wir uns Montag früh von unseren Gastfamilien verabschieden.
Insgesamt hatten wir zehn sehr schöne Tage, in denen wir neue Freundschaften schlossen und die französische Kultur kennenlernten. Wir hoffen, dass auch weiterhin viele Schüler in den nächsten Jahren die Möglichkeit wahrnehmen, an dem Frankreich-Austausch teilzunehmen.
Jelena Scheider, Lea Geier, Laura Meier, Lisa Lechl








